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Denkst du auch manchmal: "Wirklich ein tolles Produkt, eine tolle Idee, aber mein Gott, viel zu teuer!? Da kann ich es bei Coop/Aldi/Lidl/Migros viel günstiger kaufen."

In diesem Beitrag stelle ich die Schritte vor, die ich durchlaufe, um ein Produkt zu vollenden und warum dies nicht so günstig sein kann wie bei vielen Grosshändlern.

Meine Leidenschaft

Schon als Kind war ich fasziniert davon, wie meine Grossmutter und meine Mutter mit einem Stück Stoff und einer Nähmaschine (und noch einiges mehr) Kleidung, Adventskalender und Vieles mehr schufen. Dieses Handwek hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. In der heutigen Zeit, die von Schnelllebigkeit und Digitalisierung geprägt ist, bietet es mir eine wohltuende Entschleunigung.

 

 

 

 

Das Muster: Die gute Vorbereitung für das Endprodukt

 

Ein gutes Muster ist entscheidend für den Erfolg eines Nähprojekts. Alle meine Muster stelle ich selber her, dieser Schritt erfordert Präzision und Zeit. Mass nehmen, Muster anpassen und sicherstellen, dass alle Teile perfekt zusammenpassen. Nicht immer ist das erste Muster auch das endgültige :)

 

Die Stoffauswahl: Die Basis eines jeden Projekts

 

Der nächste Schritt bei jedem meiner Nähprojekte ist die Auswahlt des richtigen Stoffs. Hierbei achte ich nicht nur auf die Qualität, sondern auch auf die Eignung des Materials für das geplante Produkt. Da ich nur zertifizierte Stoffe, Stoffreste oder alte Kleidungsstücke verarbeite, nimmt dieser Prozess seine Zeit in Anspruch: neuer Stoff kaufen, Stoffreste zusammensuchen, Kleidungsstücke aussortieren.

 

Für das Reinigungspad eignet sich z. B. der weisse Plüschstoff ideal. Für das etwas dunklere Abschminkpad fusselt hingegen der dunkle Plüschstoff so stark, dass man nach dem Abschminken viele dunkle Fusseln im Gesicht hat. Das alles darf herausgefunden werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stoff vorbereiten: Waschen und Bügeln

 

Bevor ich den Stoff zuschneide, wasche und bügle ich ihn. Dies verhindert, dass das fertige Produkt später einläuft oder sich verzieht. Diesen Fehler macht man nur einmal - wenn ein Produkt nach dem Waschen plötzlich ein Mini-Format hat :)

 

 

Abzeichnen und Ausschneiden: Präzision ist gefragt

 

Nun kommt der Schritt, bei dem ich das Muster auf den Stoff übertrage. Die erfordert eine ruhige Hand und viel Geduld, um sicherzustellen, dass alle Teile exakt ausgeschnitten werden.

 

 

Nähen: Der kreative Prozess

 

Der eigentliche Nähprozess ist ein komplexer Teil des Projekts. Hierbei nähe ich die Teile zusammen, versäubere Nähte und mache Verzierungen. Obwohl die Nähmaschine dort näht, wohin ich den Stoff führe, kommt es manchmal vor, dass die Naht von Hand wieder aufgetrennt und nochmals genäht werden darf. Das ist mein Nähalltag :)

 

 

Fertigstellung: Die letzten Details

 

Sobald das Produkt genäht ist, bringe ich letzte Details wie Knöpfe an, schneide alle Fäden ab und bügle das Produkt erneut. Auch hier ist Sorgfalt gefragt, damit das Endprodukt nicht nur funktional, sondern auch ästhetisch ansprechend ist.

 

Fotografieren: Das Produkt ins rechte Licht rücken

 

Nachdem ich das Produkt fertiggestellt habe, wird es ansprechend fotografiert, um es online zu präsentieren. Wird es online verkauft, wird es noch in die Webseite eingebunden, der Produkttext verfasst und veröffentlich. Man glaubt kaum, wie viel Zeit das in Anspruch nehmen kann und wie leicht ich mich in den Details verliere.

 

 

Verpacken und Verschicken: Liebe zum Detail

 

Wenn ein Produt gekauft wird, steht der letzte Schritt bevor: das fertige Produkt wird sorgfältig verpackt und verschickt. Hierbei soll das Produkt geschützt werden und gleichzeitig Freude beim Auspacken bereiten. Ich drucke den Lieferschein, eine persönliche Nachricht wird beigefügt und ab geht's.

 

 

Der Preis des Selbermachens

 

Wenn wir all diese Schritte betrachten, wird schnell klar, warum handgemachte Nähprodukte nicht günstig sein können. Jede Phase des Prozesses erfordert Zeit, Mühe und ein gewisses Mass an Können. Die Kosten für Material und Werkzeuge kommen noch hinzu. Daher spiegelt der Preis eines handgemachten Produkts nicht nur die Materialkosten wider, sondern auch die wertvolle Zeit und das handwerkliche Können, das in jedes Stück investiert wird.

 

Erfahrungsberichte von Kunden

 

"Ig bi sooo häppy mit dine Pads! Wett nüme anders!"

 

"Habe die Idee im Internet gesehen, Carmen gefragt, ob sie das umsetzen kann. Na klar, kein Problem. Super schnell und gute Arbeit. War nicht der letzte Auftrag. Vielen Dank."

 

"Hallo Carmen. Ha die Bindä üsprobiert und vär mich stimmt. Danke ver diini Offuheit bezüglich där Afrag."